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Berechnung der A.P.P.R. Rangliste (Computerrangliste)

Auswertung

Bei der Bewertung eines jeden Turniers stÜtzt sich das APPR auf folgende Grundüberlegung:

Anzahl der Ranglistenspieler dividiert durch die Platzierung ergibt die Anzahl der Punkte

Dass diese Überlegung nicht ganz mit der tatsächlichen Punktevergabe übereinstimmt, liegt daran, dass diese Kurve einen viel zu extremen Verlauf hat, und sie somit mathematisch etwas verändert wurde, damit eine Punktevergabe auch noch jenseits eines fünften oder sechsten Platzes Sinn macht.

Darüber hinaus galt es ein gerechtes Mittelmaß zu finden, um weder die Wenigspieler noch die Vielspieler zu übervorteilen: Ein reines Durchschnittsspunktesystem hätte die Wenigspieler mit statistisch positiven Ausreißern zum Nichtspielen verleitet, eine reine Punkteaddition von erzielten Punkten bei Turnieren hätte vielleicht Vielspieler (auch mit nicht ganz so viel know-how) nach vorne gespült:

Somit haben wir einen Weg gefunden, der im Ergebnis einerseits die Punkte addiert, andererseits einen Koeffizienten (Prozentsatz; Mutliplikator) beinhaltet, der bei jeder APPR-Turnierteilnahme ein Stückchen fällt.


Praxis: Im ersten Turnier (pro Zeiteinheit) wird der Prozentsatz 100 sein.

Bei der zweiten Turnierteilnahme sinkt der Prozentsatz, mit dem die gesamten Punkte bewertet werden, auf 85.

Der Vollständigkeit halber hier die gesamte Prozentbewertung der Punkte pro gespieltem APPR-Turnier: 100; 85;  72; 63; 57; 52; 48; 45; 42
Das heißt, erreicht man im ersten Turnier 60 Punkte, werden diese vollständig gezählt. Im zweiten Turnier erreicht man 80 Punkte. Ergibt zusammengerechnet 140 Punkte, 85 Prozent davon sind aber 119 Punkte für die Rangliste; usw..

Ab einer 10.Turnierteilnahme pro Zeiteinheit (zwei Jahre)  eines Turnierspielers werden nur seine letzten 9 Turniere für die Berechnung herangezogen, ältere Ergebnisse fallen aus der Wertung.

Alle Turniere werden nach dem selben Prinzip erfasst, soferne sie den Mindestanforderungen eines Ranglistenturniers entsprechen.
Durch diese erläuterte Änderung ergeben sich auch Änderungen in den Duellen (Head-to-Head Spielen, H2H), die hoffentlich spätestens im neuen Jahr endlich in geraumer Zahl gespielt werden:


Es wird entweder ein Drittel der Punktedifferenz zwischen Forderer und Gefordertem oder ein Zehntel der Ranglistenpunkte des Forderers ausgespielt - der geringere Wert ist der Spieleinsatz mit den sofort erkennbaren Ranglistenauswirkungen bei Bekanntgabe des Ergebnisses. Man kann sich also klar vorher ausrechnen, was bei welchem Ergebnis sich in der Rangliste aendern kann.

fiktives Beispiel: Tschimmi (24., 369 Punkte) hat saintnick (19., 439 Punkte) bereits zu einer Forderung kontaktiert.

Nach mathematischen Rundungsregeln waeren es 37 Punkte, wenn ein Zehntel der Punkte des Forderers zu tragen kommt, aber nur 23 Punkte, wenn es um ein Drittel der Differenz geht. Demnach wird das Duell um 23 Punkte ausgespielt.

Dimension Zeit: Pro Quartal werden jeder Punkteeingabe 12,5% abgezogen, wodurch eine Eintragung auf zwei Jahre hin abgeschrieben wird und aktuellere Ergebnisse natuerlich mehr Bedeutung erlangen.

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Seite angelegt von: tschimmi 05 Oktober 2006 20:56
Seite zuletzt geändert: 03 Oktober 2007 11:43

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